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Der Vermittlungsgutschein (AVGS) - Maßnahmen und Beantragung

 
Bildquellenangabe:  style66@pixabay.com - job-interview-3410427 Der Vermittlungsgutschein ist im Zuge der Aus- und Weiterbildung von Arbeitsuchenden relativ bekannt. Was Unternehmen und Arbeitnehmer oft nicht wissen, er steht auch ihnen zur Verfügung, wenn der Bedarf gut begründet ist oder eine Arbeitslosigkeit droht.

Der Vermittlungsgutschein kurz erklärt

Den Vermittlungsgutschein gibt es eigentlich schon sehr lange. Ursprünglich wurde er Arbeitsuchenden ausgehändigt, damit sie private Arbeitsvermittler engagieren konnten, die ihnen helfen sollten, eine neue Stelle zu finden. Leider zeigten sich einige Lücken in den Verordnungen, die Vorgänge legitimierten, die in der Öffentlichkeit scharf kritisiert wurden. Entsprechend wurde hier nachgebessert. Aktuell heißt der Vermittlungsgutschein daher Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein. Eingesetzt werden kann der AVGS für Weiterbildungsmaßnahmen, aber auch nach wie vor für die Vermittlung in Arbeit. Einen Rechtsanspruch auf den AVGS gibt es nicht, allerdings wird er bei guter Begründung nur selten verwehrt.

Ausstellende Behörden

Der Antrag auf einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein kann bei der zuständigen Arbeitsagentur oder dem Jobcenter gestellt werden. Es ist hierfür nicht zwingend notwendig, arbeitsuchend zu sein. Arbeitnehmer die aufgrund fehlender Kenntnisse von Arbeitslosigkeit bedroht sind, können diesen Gutschein für den Besuch einer fachlichen Weiterbildung oder eines Coachings bekommen, um die Kündigung abzuwenden.

Die Abrechnung

Mit der Abrechnung hat der Inhaber nichts zu tun. Er muss den AVGS im Original bei dem Anbieter der Maßnahme die er in Anspruch nimmt, einreichen und diese rechnet dann mit der ausstellenden Behörde ab.

Mögliche Maßnahmen

Maßnahmen, die mittels AVGS abgerechnet werden können, müssen nach AZAV zertifiziert sein. Voraussetzung für den Erhalt der Zulassung der Maßnahmen ist die Zertifizierung des Bildungsanbieters. Da beide Zertifizierungen sehr viel Geld kosten, wurde der Missbrauch der Gutscheine stark eingedämmt.

Genehmigte Maßnahmen können der Vermittlung in Arbeit, dem Coaching, der Weiterbildung oder allem zusammen dienen. Themen der Maßnahmen reichen vom Persönlichkeitsprofil über die Bewerbung bis zum Kassentraining für Verkäufer oder die Vermittlung von EDV-Kenntnissen.

Maßnahmen im Rahmen der AVGS-Angebote finden meist in Einzelterminen oder Kleingruppen statt. Dies sichert die bestmögliche individuelle Betreuung und den Lernerfolg.

Dokumentationspflicht durch die Anbieter

Für den Einsatz der Gutscheine gelten bestimmte Vorgaben in Bezug auf die Termine, Inhalte und Dokumentation der Durchführung. Da die Dokumentation die Unterschrift des Gutscheininhabers erfordert, ist ein zusätzliches Kontrollinstrument vorhanden.

Die gesetzliche Grundlage

Alle rechtsrelevanten Details rund um den Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein sind im Qualifizierungschancengesetz geregelt.
Der AVGS ist oft das Instrument für ein Coaching, dass dann konkrete Bildungsziele aufzeigt, die ggf. mit Bildungsgutscheinen gefördert werden können.

Informationen für Arbeitnehmer

Arbeitnehmer suchen den Gang zur Arbeitsagentur, im Volksmund auch Arbeitsamt genannt, eher selten freiwillig. Dabei gibt es durchaus Leistungen, die auch Menschen mit einem festen Job beantragen können. Unter anderem der AVGS.

Unzufriedenheit im Job erzeugt einen Wechselwunsch. Mit dem AVGS wäre es möglich, Unterstützung beim Wechsel der Arbeitgeber zu bekommen. Die größte Hürde für wechselwillige Arbeitnehmer stellt oft die Bewerbung dar. Hier können sie durch Coaches unterstützt werden. Langfristig führt Frust im Job zu Krankheit oder ohnehin zur Kündigung. Die Arbeitsagentur hat also durchaus Interesse daran, einen Arbeitnehmer zu fördern, damit er nicht früher oder später ohnehin Kunde wird.

Drohende Kündigungen können mittels Fortbildungen abgewendet werden. Gerade die Digitalisierung überfordert viele Arbeitnehmer. Mit einem AVGS können sie Schulungen besuchen und fehlende Kenntnisse erwerben. Andere Gründe für drohende Kündigungen können Unternehmensschließungen oder Krankheiten sein, die eine Weiterbeschäftigung nicht erlauben. Gerade wenn die Gesundheit der Grund ist, den Job wechseln zu müssen, hilft ein Coaching, sich neue berufliche Ziele zu stecken. In der Praxis ist es oft so, dass Menschen mit Erkrankungen ganz deprimiert sind und keine Perspektive sehen. Das Coaching überrascht sie dann und zeigt ihnen, dass sie noch viele Möglichkeiten haben, beruflich tätig zu sein, auch wenn der alte Job nicht mehr ausgeübt werden kann.

Informationen für Arbeitgeber

Arbeitgeber möchten ihre Angestellten mit Weiterbildungen unterstützen. Dabei stoßen sie vor allem finanziell oft an ihre Grenzen. Läuft es gut, können Mitarbeitende nicht freigestellt werden. Muss Kurzarbeit angemeldet werden, fehlen Gelder.

Arbeitgeber können Arbeitnehmern helfen, einen Vermittlungsgutschein für Coachings oder Weiterbildungen zu bekommen, indem sie ihnen entsprechende Nachweise ausstellen, dass sie ohne entsprechende Kenntnisse von Arbeitslosigkeit bedroht wären. Die Unterstützung bei Weiterbildungswünschen schützt letztendlich vor Abwanderung der Mitarbeiter. Denn Aus- und Weiterbildung wird inzwischen von Angestellten sehr geschätzt und die Unterstützung schafft Vertrauen und Loyalität.

Informationen für Erziehende

Steht das Ende der Erziehungszeit bevor, können sich im Beruf zahlreiche Veränderungen ergeben haben. Die Einarbeitung kann nach längeren Pausen enorm erschwert sein. Hier wäre ein AVGS ein gutes Instrument, den Pausierenden Sicherheit zu geben und sie fachlich auf Anschluss zu bringen. Davon profitieren letztendlich alle Seiten. Unterstützt der Arbeitgeber dies, stehen die Aussichten auf einen AVGS gar nicht schlecht.

Abgesehen vom Fachlichen ergeben sich hier auch oft Themen zum Zeit- und Selbstmanagement, vor allem wenn es vorher noch keine Kinder gab. Auch solche Angebote können mit dem AVGS wahrgenommen werden.

Informationen für Arbeitsuchende

Arbeitsuchende sind wohl die einzige Zielgruppe, die einen AVGS angeboten bekommen, ohne einen Antrag zu stellen. Ist dies nicht der Fall, zeigt eine Nachfrage, dass großes Interesse an einer Arbeitsaufnahme besteht und die Motivation hoch ist. Hier ist es wichtig zu unterscheiden, ob es der AVGS Vermittlung oder AVGS Qualifizierung ist, der ausgehändigt wird. Ersterer richtet sich in der Regel an keinen festen Anbieter. Im Grunde kann ein Arbeitsuchender zahlreiche private Arbeitsvermittler beauftragen und nur dem erfolgreichen den Originalgutschein aushändigen.

Die AVGS für Qualifizierung sind meist auf konkrete Anbieter und Angebote ausgestellt. Wer selbst sucht und ein Wunschangebot hat, kann dies mit seinem persönlichen Ansprechpartner besprechen.

Coaching – die unterschätzte Chance

Coachings haben vor allem auch durch die „Zwangsmaßnahmen“ der Agenturen für Arbeit und Jobcenter einen riesigen Imageverlust erlitten. Dabei ist die Zahl der schwarzen Schafe hier deutlich geringer als angenommen. Im Grunde sind Coachs begeistert, wenn ihre Klienten sie fordern und ihr Rat gefragt ist. Zudem verfügen Coaches über ein gutes Netzwerk, was ihren Kunden zugutekommt.

Coachings bedeuten weder den Zwang in den erstbesten freien Job noch Gesprächstherapie. Sie können Perspektiven eröffnen, die Suchende nicht sehen, weil sie weder Berufsbilder noch Arbeitsmarkt gut kennen. Gerade persönliche Krisen – und drohende Kündigung, Frust im Job o.ä. sind solche, führen zu einem Tunnelblick, der sich nur auf das drohende Unheil fokussiert und Chancen gar nicht wahrnimmt.

Bildquelle: style66@pixabay.com - job-interview-3410427_1280

 

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